(Lithium-Eisen-Phosphat / Lithium-Nanophosphat / Lithium-Yttrium-Eisen-Phosphat)
Im Gegensatz zu herkömmlichen Li-Ionen-Zellen bieten LiFePO4 Zellen ein sehr hohes Energiepotential bei größtmöglicher Sicherheit. LiFePO4s scheiden bei Überladung kein metallisches Lithium ab, und es wird kein Sauerstoff freigesetzt, wie dies bei konventionellen Li-Ionen-Akkus der Fall ist. Die Abscheidung und der freigesetzte Sauerstoff können bei älteren Typen von Li-Ionen-Akkumulatoren zu thermischen Problemen führen, die unter ungünstigen Bedingungen sogar zur Explosion der Zelle führen kann. Beim Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator ist dies nicht möglich. LiFePO4-Zellen liefern sehr hohe Entladeströme. Eine Dauerlast von 35 C und eine Spitzenlast von 100 C sind durchaus möglich, bei einer Last von 35 C sind dabei noch 95 % der Nennkapazität verfügbar.
Je nach Bauart ist eine schnelle Ladung auf 90 % der Gesamtkapazität innerhalb von fünf Minuten möglich. Beim „1 C Cycling“ ist sein Innenwiderstand selbst nach 4000 Zyklen quasi unverändert. Eine typische18650-Zelle hat ca.15 mΩ Innenwiderstand. Selbst bei vollständiger Entladung mit 10 C sind noch über 1000 Zyklen möglich. Auch die Leistungsdichte (bis zu 3000 W/kg) liegt höher als beim Li-Ion-Akku. Die Selbstentladung liegt mit ca. 5 % pro Monat in der gleichen Region wie bei Li−Ion-Akkus. Die Energiedichte bei dem Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator liegt bei 90 bis 110 Wh/kg.
